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So trotzen Sie dem Winterblues. Licht und Bewegung können helfen

22. November 2021

Haben Sie jedes Jahr in der dunklen Jahreszeit das Gefühl, in ein Loch zu fallen? Dann könnte es sich um den sogenannten Winterblues handeln. Dieses Stimmungstief beginnt oft in den ersten Wintermonaten und äußert sich in einem erhöhten Schlafbedürfnis, andauernder Antriebslosigkeit und einer depressiven Grundstimmung. Von einer echten Depression unterscheidet es sich unter anderem durch das saisonale Auftreten. Hintergrund dieser Herbstdepression ist vor allem Lichtmangel. Denn bei Licht bildet unser Hormonsystem im Körper den Stimmungsaufheller Serotonin. Bei dunkler Witterung wird hingegen vermehrt Melatonin ausgeschüttet, das die Müdigkeit fördert. Dieses drückt auch auf unsere Stimmung.

So trotzen Sie dem Winterblues. Licht und Bewegung können helfen

Tipps gegen den Winterblues:

1.) Gehen Sie täglich ein bis zwei Stunden an die frische Luft oder verbringen Sie Ihre Mittagspause im Freien.
2.) Tanken Sie Licht mit einer Tageslichtlampe (circa 10.000 Lux – am besten Arzt befragen) und setzen Sie sich täglich für ungefähr dreißig Minuten vor diese Lichtquelle.
3.) Bewegen Sie sich so oft wie möglich im Alltag und treiben Sie gezielt Ausdauersport, z. B. Nordic Walking, Joggen, – am besten im Freien.
4.) Suchen Sie Gesellschaft von Freunden oder Verwandten, auch wenn Sie keine Lust dazu haben. Kontakt mit Menschen fördert die positive Stimmung.
5.) Sorgen Sie für ausreichend Schlaf und vermeiden Sie Stress.

Hinweis: Wenn Sie Symptome wie Angstgefühle, Konzentrationsstörungen, Erschöpfung, Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen haben, kann es sich um eine echte Depression handeln. Suchen Sie dann einen Psychotherapeuten auf.

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