Was beim Norovirus zu beachten ist. Viel trinken ist wichtig

26. Mai 2026

Noroviren lösen bei Menschen Durchfall und Erbrechen aus. Manchmal kommen Fieber und Kopfschmerzen dazu. Problematisch ist der hohe Flüssigkeitsverlust, der rasch zu einer Dehydrierung (Austrocknung) führen kann. Bei Zeichen von Dehydrierung wie stehende Hautfalten beim Kneifen, dunkler Urin, Schwäche, trockene Schleimhäute, trockene Windel, Apathie sowie bei hohem Fieber, Blut im Stuhl oder im Erbrochenen, Kreislaufproblemen oder Verwirrtheit sollten Betroffene den Arzt oder Notarzt kontaktieren. Säuglinge, Kleinkinder unter zwei Jahren, Schwangere, Menschen ab 65 Jahren, immungeschwächte Personen oder chronisch Kranke sollten im Krankheitsfall generell sofort den Arzt aufsuchen.

Lebensmittel am besten kochen
Die Ansteckung erfolgt als Schmier- oder Tröpfcheninfektion, die Inkubationszeit beträgt zwischen sechs und 50 Stunden. Die Erkrankung dauert circa zwei Tage, jedoch scheiden Betroffene die Viren noch bis zu zwei Wochen nach Abklingen der Symptome mit dem Stuhl aus. Das Virus kann mehrere Tage oder Wochen an Gegenständen haften bleiben, daher ist die Handyhygiene besonders wichtig. Auch verunreinigte Lebensmittel, die nicht gekocht werden, können das Virus übertragen. Tiefkühlen hat keinen Effekt auf das Virus, erwärmen in der Mikrowelle reicht ebenfalls nicht aus.

Genug Elektrolyte nachtrinken
Hat man sich angesteckt, ist es wichtig genug zu trinken und wieder Elektrolyte aufzunehmen, die durch Erbrechen und Durchfall verloren gegangen sind. Am besten eignen sich hierfür Kräutertee, Elektrolytmischungen aus der Apotheke oder Apfelschorle.

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